Der junge Kulturkanal

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© Falk von Traubenberg

DAS RHEINGOLD von RICHARD WAGNER

Der Musengaul-Opernführer. Ehrlich, witzig und charmant.

von Annabell Thiel, Nick Sternitzke

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Weia! Waga! Woge, du Welle!
walle zur Wiege! Wagalaweia!

(Woglinde, 1. Akt, Das Rheingold)

Nach geschlagenen 136 Takten in reinem Es-Dur, nachdem die Wellen des Rheins langsam um sich schlagen, das Wasser allen Ursprungs, das mit all seiner Kraft einen vollkommen neuen Kosmos (den des RINGs) schafft, sind dies die ersten Worte, die wir hören aus Wagners monumentalem und vierteiligem Epos DER RING DES NIBELUNGEN. Was zunächst ein wenig gehaltlos beginnt - die Alliteration ist gewissermaßen eines der sprachlichen Leitmotive, welches Wagner exzessiv einsetzt - entfaltet allerdings wenig später eine ungeheuerliche Sogkraft (nicht nur die des Rheins). 

DAS RHEINGOLD ist der Auftakt, der "Vorabend" von drei weiteren folgenden Abenden. Ein Prolog, in dem das Grundproblem - der Ursprung allen Übels - gleich zutage gebracht wird: Die drei Rheintöchter hüten einen Schatz, dem die Oper ihren Namen verdankt. Das Gold wird geraubt und es beginnt eine zutiefst menschliche (obgleich der Götter-, Zwerg-, Riesen- und [Super-]Helden-Figuren) Geschichte von Gier, Macht, Liebe, vom Siegen, Scheitern und vom Fallen.

Tauchen wir gemeinsam auf den Grund des Rheins, verlieren uns in ihm, finden uns - und werden Teil einer großen Geschichte

DAS RHEINGOLD - ab dem 28.03.2017 wieder am Badischen Staatstheater Karlsruhe. 

[Weitere Infos zum Neuen Karlsruher RING hier.]

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